Kontaktierung

Die erste Kontaktaufnahme mit den Patentinhabern

Kontaktaufnahme mit Patentinhaber

 

Patentinhaber, die sich nicht für eine Kontaktierung eignen sind beispielsweise DAX-Unternehmen und akademischen Forschungseinrichtungen, die eigene IP-Abteilungen oder Spezialisten unterhalten.

In einem nächsten Schritt wird versucht, persönliche Kontaktinformationen wie zum Beispiel eine E-Mail Adresse des Patentinhabers ausfindig zu machen. Bei deutschen Firmen sind E-Mail Adressen oftmals im Impressum einer Homepage zu finden.

Das europäische Patentamt selbst stellt eine hilfreiche Internetseite namens „Espacenet“ zur Verfügung, auf der weitere Informationen zu einzelnen Patenten recherchiert werden können. Dabei kann beispielsweise der „Legal Status“ eines Patents überprüft werden, das heißt, wer zum aktuellen Zeitpunkt Inhaber des Patents ist. Der Fall des Inhaberwechsels tritt häufig bei Firmen auf, deren Patente durch M&A auf ein größeres Unternehmen übergehen.

Nach der ersten Kontaktierung bekundet der Patentinhaber entweder sein Interesse an einer Vermarktung oder lehnt diese ab. Im Falle der Ablehnung endet der Technology-Scouting-Prozess an dieser Stelle.

Bei erfolgsversprechende Vermarktungschancen und der Einwilligung des Patentinhabers, wird ein Entwurf eines Vermarktungsvertrags an den Patentinhaber gesandt. In den anschließenden Vertragsverhandlungen werden Inhalte und Formalitäten abgesprochen und nach Einholen der Unterschriften beider Parteien beginnt der Vermarktungsprozess.